Während meiner heutigen Fahrt mit der S9 nach Zürich Hardbrücke, habe ich mir den Digital Plus Podcast, den ‎wöchentlichen Technologie-Podcast von Schweizer Radio DRS, angehört. In einer Rubrik blickte Game-‎Redaktor Guido Berger auf die Spiele des vergangenen Jahres zurück und nannte seine persönlichen Top 3. ‎Der Zufall will es, dass sein Top Spiel 2011 jenes ist, von dem ich gestern berichtet habe: The Elder Scrolls V: ‎Skyrim.‎

Hier sein sehr kurzes Fazit als Zitat:‎

Wenn ich nach Hause komme, mein Breezehome in Whiterun, um die Beute in den Kisten zu verstauen, mein ‎Büchergestell zu füllen oder ein paar Heiltränke zu brauen, dann sitzt Lydia am Tisch, isst Käse und blickt mich ‎erwartungsfroh an. Wenn ich über einen Pass durch das Schneegestöber stapfe oder durch das Schloss eines ‎irren Magiers schleiche, höre ich ihre beruhigenden Schritte hinter mir. Wenn mich Wölfe anfallen, stürzt sich ‎Lydia auf sie. Wenn ich ein Haus ausräubern will, klappert sie ungelenk mit ihrer schweren Rüstung. Wenn ich ‎nichts mehr tragen kann, murrt sie zwar («I am sworn to carry your burdens»), aber sie hilft mir. Auf Lydia ist ‎Verlass. Ich liebe Lydia. Und ich liebe Skyrim. (Quelle: DRS 3 - Digital Plus )‎

Fast gleichzeitig las ich übrigens im Pendlerblatt '20 Minuten', dass die Leser 'Skyrim' zum Spiel des Jahres ‎gewählt haben. Ich liege also voll im Mainstream und ausnahmsweise stört mich das nicht mal;-)‎

Wenn ich den Text von Guido Berger so lese, muss ich schleunigst heiraten. Gerade gestern Abend, als ich es ‎endlich unentdeckt ins Dorf Flusswald zurück geschafft hatte und dort meine Beute dem Auftraggeber retour ‎brachte, sprach mich eine Dame an. Sie war offenbar erfreut mich zu sehen und wünschte sich ein ‎Wiedersehen. Wenn ich bloss noch wüsste wie die hiess. Ein nächster Auftrag führte mich nämlich schon ‎wieder in die Ferne, wo ich einem Wächter mein Kopfgeld bezahlte und so endlich furchtlos durch die Strassen ‎laufen konnte. Dies leider nur so lange, bis ich aus Spass ein Huhn schlachtete und schon war wieder ein ‎Kopfgeld auf mich ausgesetzt. Darauf flogen mir  auch schon wieder Pfeilbogengeschosse um die Ohren. Ich ‎hoffe, ich komme heute noch dazu, diese Angelegenheit unter Männern zu erledigen. Mit etwas Hilfe an der ‎Seite, würde das sicher noch mehr Spass machen, darum muss eine Frau her!‎

Ach ja, diesen Text habe ich auf PCtipp.ch gefunden:‎

Ein Spiel wie eine harte Droge: Wer sich auf das Rollenspiel Skyrim eingelassen hat, macht mitunter draussen ‎im realen Leben bei bitteren Herbsttemperaturen einen kalten Entzug durch. Besser daheim bleiben und die ‎Wohnung mit Konsole oder PC beheizen.‎

Mir hat's voll den Ärmel hinein gezogen… {easycomments}‎