Am Freitagabend hat mich Götti Tom zu einem äusserst feinen Abendessen im Goodman Restaurant in der ‎Nähe der neuen Börse eingeladen. Ich habe mir ein 400 Gramm Rib Eye Steak mit gegrilltem Gemüse servieren ‎lassen. Lecker! Fünf Stunden, einen feinen Dessert und viele Biere später sind wir dann Richtung Nelson Pub ‎beim HB aufgebrochen um uns dort noch den einen oder anderen Schlummertrunk zu gönnen. In den frühen ‎Morgenstunden habe ich mich dann ins Bett gelegt und erst mal schön ausgeschlafen. Mit brummendem ‎Schädel bin ich aus dem Koma aufgewacht und konnte mir noch nicht recht vorstellen am Abend mit Dodo ‎nach Zürich zur Streetparade zu fahren.‎

Natürlich habe ich mich bis am Nachmittag erholt und bin mit Robin im Zug nach Wetzikon gefahren. Er durfte ‎mit Kistlers am Abend das Spektakel der Openair-Theatergruppe Karl's Kühne Gassenschau besuchen. ‎Anschliessend bin ich direkt nach Zürich gefahren und habe in Schwerzenbach Dodo aufgegabelt. Am Bellevue ‎trafen wir auf das Streetparade Chaos schlechthin. Wow, diese Menschenmenge. Schon nach nur einem ‎Lastwagen habe ich es gesehen gehabt und wir sind am Limmatquai entlang Richtung Central geschlendert. ‎Schliesslich gab's auch dort jede Menge ulkige Gestalten zu sehen. Nach einem Spaziergang das Dörfli hinauf ‎und wieder hinunter haben wir schliesslich beim Johanniter ein Plätzchen gefunden, wo wir uns einen feinen ‎Znacht haben servieren lassen. Dodo's Poulet Cordon-Bleu war für sie aufgrund der Füllung etwas ‎gewöhnungsbedürftig, meine Kalbsleberli waren aber sehr gut. Ich habe mich zwar zunächst etwas an der ‎kleinen Portion erschrocken, aber wir sind ja nicht mehr in Amerika;-) Zum Dessert gab's Apfelstrudel und für ‎mich einen Coup Dänemark und Bier mochte ich auch schon wieder schlucken. Lustig war es aber vor allem die vielen an uns vorbei ziehenden Gestalten zu beobachten.‎

Da Dodo bereits ihre dritte Frühschicht hinter und am Sonntagmorgen die nächste vor sich hatte, fuhren wir um ‎‎22:00 Uhr schon wieder nach Hause und lagen bald zufrieden in der Heia.‎

Am Sonntag genoss ich die Ruhe und schaute zunächst den Marathonläufern und später den Mountainbikern ‎bei der Ausübung ihres Jobs in London zu. Irgendwann raffte ich mich auf und fuhr selbst eine Runde um den ‎Greifensee. Das hat gut getan, auch wenn's ziemlich anstrengend und warm war. Mit unserer Gasttochter ‎Carmen zusammen liessen wir den Abend gemütlich ausklingen und schauten uns noch den Beginn der ‎Olympia-Schlussfeier an. Wie ich gerade im Radio gehört habe, hat es sich voll ausbezahlt, dass ich den Rest ‎der Feier aufgenommen habe. Schliesslich hat sich das Schweizer Fernsehen zu früh und somit schon vor Ende ‎des Spektakels verabschiedet…‎