Irgendwie im Gegensatz dazu, hat die Schweiz, zumindest aus meiner Perspektive betrachtet, beim Staatsbesuch des Russischen Präsidenten Dmitiri Medwedew geglänzt. Die Bilder, die ich im Fernsehen mitverfolgen konnte, haben mich etwas mit Stolz erfüllt. Gerade nach all den Peinlichkeiten unserer Bundesrates in letzter Zeit, haben wir uns wieder mal von der besten Seite gezeigt und die ganze Welt hat zugeschaut. Auch die Militär- und Überwachungspräsenz war beeindruckend und offensichtlich hat alles funktioniert. Der gute Dmitri hat auch stets zufrieden ausgesehen und war locker drauf, während seine Frau, nachdem sie Bern zwei herzige Bären übergeben hatte, mal eben kurz im Zürcher Kreis 4 shoppen ging. Das alles natürlich unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Das war endlich wieder mal gute Werbung für unser Land und Balsam auf unsere geschundenen Seelen. Da kann der Gadaffi noch lange täublen. Der muss ja sogar in New York froh sein, wenn er sein Zelt irgendwo aufschlagen darf, so beliebt ist der.
Ebenfalls viel Freude hat mir der ZSC bereitet. Endlich durfte Ari Sulander zu seinem ersten Saisoneinsatz antreten und das ausgerechnet in Lugano. Während der gesamten Spielzeit hat er gerade mal einen Gegentreffer zulassen müssen und im Penaltyschiessen hat er dann, neben dem Torschützen Trudel, den Unterschied ausgemacht. Sulo ist bereit für den Showdown im Hallenstadion vom kommenden Dienstag, wo der ZSC gegen die Chicago Blackhawks um den Victoria Cup antritt und hoffentlich noch einen drauf setzt in Sachen Werbung für unser Heimatland. Ich freue mich extrem auf diesen Abend. {easycomments}

Quelle: zsclions.ch
