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Mein Blog

Viel Spass und Unterhaltung beim Lesen meines Blogs

Im August 2008 lancierte ich die Aktion Schwümmring. Sie hatte zum Ziel, meine Schwimmringe um die Hüften herum verschwinden zu lassen. Ich führte eine Art öffentliches Tagebuch, in welchem ich über Fortschritte, Rückschläge, Essgewohnheiten, Gewichtsveränderungen und vieles mehr berichtete.

Im Laufe der Zeit gingen mir die Themen aus und ich begann über Gott und die Welt zu schreiben. Seither blogge ich hier beinahe täglich mit grosser Freude über alles was mich bewegt oder ich erlebt habe. Zu meiner grossen Überraschung hat sich mit der Zeit ein treues Grüppchen von Stammleserinnen und -lesern gebildet. Ab und an werden meine Blogs sogar kommentiert, was mich jeweils riesig freut.

Ich setze wie gewohnt alles daran, über Interessantes, Spannendes, Lustiges und Kurioses aus meinem Leben zu schreiben und hätte mächtig 'dä Plausch' wenn weiterhin einige von euch regelmässig hier vorbeischauen würden.

Den damaligen 'Blog der Ringe' lasse ich noch eine Weile hier verlinkt, werde ihn aber zu gegebenem Zeitpunkt entfernen.

Euer Schäri

 

Gewichtige Probleme

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Veröffentlicht: 17. August 2009
Zugriffe: 1193
Wo soll ich bloss anfangen? Das vergangene Wochenende war sehr ereignisreich und hat so manche Höhen und Tiefen geboten. Beispielsweise der Freitag, der Abend des grossen New York Dankesfestes von Dodo. Ein rauschendes Fest mit vielen lieben und lustigen Gästen, sich prima verstehenden Kindern, feinstem Fleisch vom Grill, einem extra zusammen mit seiner Zukünftigen eingeflogenen Grillgott, tollen Salaten, kühlem Bier, leckeren Desserts, fantastischem Wetter, jeder Menge guter Laune und toleranten Nachbarn. Wenn da bloss nicht das allgemeine Verlangen nach Grappa gewesen wäre und der Gastgeber diesen nicht wie Bier getrunken hätte... Schluckspecht bleibt Schluckspecht, aber mich nervt es gewaltig, dass ich immer mal wieder so blöd bin und die Grenzen nicht sehe. Zudem es ist mir auch entsprechend peinlich, aber da muss ich wohl durch.

Dass ich dann am Samstag - trotz grosser Klappe am Freitag - nicht aus dem Koma erwacht bin und Robin alleine mit dem Velo zum Fussball gefahren ist und später 'nur' von Dodo und Noah angefeuert wurde, gehört ebenso dazu, wie mein schmerzender Kopf. Der schmerzt übrigens auch heute Montag noch, ein weiteres Phänomen, das ich nicht wirklich brauchte. Wir hätten am Freitag wohl nicht dermassen über Katzen lästern sollen, dann wäre mein Kater möglicherweise etwas kleiner ausgefallen. Immerhin konnte ich mich durchringen, nach Mittag mit den Buben per Velo in die Badi zu fahren und dort einen lustigen Nachmittag zu verbringen, während Dodo ihre Arbeit am Flughafen antreten musste. Unsere Badi Waldacher feierte ihren 40sten Geburtstag mit Gratiseintritt für alle und diversen Attraktionen. So sahen wir uns die tollen Darbietungen auf der Sprungturmanlage an, wohnten dem Beach-Volleyball Turnier bei und die Kids spurteten zum Restaurant hoch, als eine Stimme aus den Lautsprechern verkündete, es gäbe gratis Glacé, s'hät so lang's hät. Die Darbietungen der Synchronschwimmerinnen hat uns allerdings nicht vom Böckli gehauen. Wohlwissend dass dieser Sport viel mit Kraft und Kondition zu tun hat, war dies wohl meine erste und letzte Livebetrachtung dieses langweiligen Frauensportes. Am Abend grillierten - ich weigere mich ab sofort 'grillen' zu schreiben - wir drei Männer gemütlich und verdrückten die freitäglichen Reste des leckeren Teigwarensalates dazu.

Schliesslich war es Sonntag und Dodo musste wieder zur Arbeit, während wir Männer uns schon mal auf das bevorstehende Grossereignis vorbereiteten. GC - Basel, der Klassiker im Schweizer Fussball stand an und unsere Buben hätten mit den Profis ins Stadion einlaufen sollen... ja, ihr lest richtig, hätten sollen. Zwischen HB und Hardbrücke verkehrten am Nachmittag keine Züge aufgrund einer defekten Fahrleitung. So nahmen wir am HB im 3er Platz. Nach einiger Wartezeit forderte uns der Fahrer auf auszusteigen, das Tram habe technische Probleme und müsse wenden. Als dieser Göppel endlich weggefahren war fuhren wir mit dem 14er bis zum Stauffacher und warteten dort auf den 2er, welcher uns schliesslich zum Letzigrund brachte. Mit einer viertelstündigen Verspätung trafen wir schliesslich am Treffpunkt ein. Dort wurde uns mitgeteilt, dass leider bereits zwei Ersatzkinder bestimmt wurden und es der Organisatorin leid täte, aber sie nichts machen könne. Logisch hätten wir anrufen sollen, unser Fehler, wir haben es verbockt und mussten nun unsere enttäuschten Buben trösten. Immerhin war das Spiel sehr unterhaltend und GC schlug den FCB verdient mit 3:1. In der Halbzeitpause ergatterten Robin und Noah erst noch je ein Autogramm von Alex Frei - dem Rotsünder der nur auf der Tribüne sass - und die Welt war wieder in Ordnung.

Zum Abschluss der 5-wöchigen Sommerferien assen wir im McDonald's Znacht und fuhren schliesslich mit der S9 nach Hause. Noah hat übrigens mächtig daran zu nagen, dass die Sommerferien nun vorbei sind und er wieder in die Schule gehen muss. Robin hingegen freut sich auf fast alle Fächer, am allermeisten aber auf die Handsgi... Hmm, muss ich mir da Gedanken machen?  Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mir die beiden 2. und 4. Klässer heute Abend über ihren ersten Schultag zu erzählen haben.

Nun noch kurz zu meiner aktuellen Hauptsorge: Ich bin wieder dick! Exakt ein Jahr nach dem Start meiner Aktion Schwümmring schramme ich mit 99.6 kg nur noch extremst knapp an der 100er Marke vorbei. Jojo lässt grüssen. Da muss etwas unternommen werden und zwar sofort! Einen dritten Teil der Aktion Schwümmring will ich nicht, so muss also etwas Neues her. Aber was und in welcher Form und mit welchen Zielen? Habt ihr Ideen? {easycomments}

Los geht's

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Veröffentlicht: 14. August 2009
Zugriffe: 1117
Gezeichnet von den ersten drei Arbeitstagen nach den Sommerferien starte ich meinen neuen Blog. Nur was soll ich jetzt schreiben? Vielleicht vom Pech, dass ich in Sachen Sitznachbarn in öffentlichen Verkehrsmitteln habe? OK!

Nehmen wir den heutige Morgen als Beispiel. Ich setze mich in die S9. Wie immer, wenn kein leeres Abteil vorhanden ist, suche ich mir eines, wo nur eine Person sitzt und ich es mir schräg vis-à-vis bequem machen und die Beine ausstrecken kann. Am liebsten sitze ich im Parterre am Gang, denn am Fenster kann man die Beine nicht gerade hinstellen und das wiederum merkt man in meinem Alter in den Knien. Im oberen Stock, sitzt es sich am Fenster tiptop. Nun denn, in Dübendorf setzen sich zwei Personen zu uns, womit unser Abteil voll ist. Neben mich zwängt sich ein Herr, bepackt mit Rucksack und Umhängetasche. Er selbst ist nicht der schlankste und ich glaube, auch die vielversprechenden Schweissperlen auf seiner Stirn gesehen zu haben. Kaum sitzt er, fühle ich mich wie in einer Sardinendose, nur riecht es dort drin besser, es sei denn die Fischchen haben Knoblauch gefressen...

Gestern wollte ich mal wirklich früh zu Bett gehen, damit ich heute Abend an Dodos grosser 'New York City Dankeschön-Party' zu Hochform auflaufen kann. Es gelingt mir zwar einigermassen, dann schlafe ich aber erst mal nicht ein und wache dann nach Mitternacht bereits wieder auf. Tausende Gedanken schiessen mir durch den Kopf. Vermutlich ist es das schlechte Gewissen, dass ich Dodo überhaupt nicht helfen kann bei den Vorbereitungen. Ich bin ja nie zu Hause. Gestern habe ich dann noch erfahren, dass das Menü endgültig umgestellt wurde und ich jetzt den Grillgott spielen darf. Die Rolle liegt mir nicht, aber vielleicht finde ich ja nach zwei, drei Bierchen einen Freiwilligen;-) Egal, das wird bestimmt ein glatter Abend. Dass Robin morgen bereits um 09:00 Uhr Besammlung für sein erstes Saisonspiel hat, verdrängen wir jetzt einfach mal.

Haha, eben erfahre ich per Mail, dass Dodo auch so ihre Schwierigkeiten hatte mit schlafen...
{easycomments}

R.I.P.

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Veröffentlicht: 26. Juni 2009
Zugriffe: 427

Eigentlich war für heute eine kleine Vorschau auf das bevorstehende Schülerturnier geplant. Aus aktuellem Anlass habe ich diese Nachricht aber auf morgen Samstag datiert und widme mich jetzt diesem traurigen Tag...

Gestern schockte mich die Nachricht von Farrah Fawcetts Tod. Es gab mir zu denken, dass nun offenbar schon die Stars aus unserer Jugendzeit - und das war der blonde Engel aus 'Drei Engel für Charlie' definitiv - sterben. Obwohl ich eher Fan der dunkelhaarigen Sabrina war, ist Fawcett mit Sicherheit der berühmteste der drei Engel. Wieso gibt mir das zu denken? Weil ich offenbar selbst unaufhaltsam alt werde.

Heute Morgen bin ich extrem schlecht aufgestanden. Mein Kopf dröhnte und es fühlte sich seit langem wieder mal an, als käme mein Cluster Headache zu Besuch. Gleich nach der Dusche habe ich eine Tablette eingeworfen. Es hängt aber schon damit zusammen, dass ich früh aufstehen musste. Ich könnte nämlich momentan zusammenbrechen. Die Augen brennen, das Genick sticht und der Kopf droht zu explodieren. Ein Zeichen?

Ich komme ins Büro, im Radio läuft Thriller von Michael Jackson und mein Kollege versucht mir klar zu machen, dass der King of Pop gestorben sei. Ich habe es lange nicht verstanden und später konnte ich es nicht glauben. Soweit ich das beurteilen kann, war das vielleicht das Beste, was Jackson passieren konnte. Die gigantische Comeback Tour in London hätte er meiner Meinung nach niemals durchgestanden und so behalten ihn seine Fans einfach als King of Pop in Erinnerung und so soll es auch sein. Er war ein fantastischer Künstler, ein Pop-Gigant. Seine Songs sind fast durchs Band Weltklasse und seine Rekorde bleiben unerreicht. Ich habe Jackson zweimal live gesehen und zumindest das erste Konzert, jenes der Bad World Tour am 16. Juni 1988 in Basel, war sensationell. Zusammen mit Töme, Eri, Sven und Co. erlebten wir einen Hit nach dem anderen und Stimmung ohne Ende. Es war ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis. Das zweite Konzert fand am 25. Juli 1997 statt. Dodo und ich fuhren mit Wildi und Angie ins St. Jakob Stadion zu Basel und erlebten eine perfekt durchgestylte Show. Leider wurde es zu oft von Videoeinspielungen unterbrochen und so kam selten Stimmung auf. Alles in allem war dieses Konzert eine Enttäuschung à la Madonna. Michael Jackson werde ich aber immer in bester Erinnerung behalten und ich bin froh, durfte ich seine Ära miterleben. Seine Musik war göttlich und der Rest geht mich nichts an.

R.I.P. Farrah Fawcett

R.I.P. Michael Jackson

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