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Mein Blog

Viel Spass und Unterhaltung beim Lesen meines Blogs

Im August 2008 lancierte ich die Aktion Schwümmring. Sie hatte zum Ziel, meine Schwimmringe um die Hüften herum verschwinden zu lassen. Ich führte eine Art öffentliches Tagebuch, in welchem ich über Fortschritte, Rückschläge, Essgewohnheiten, Gewichtsveränderungen und vieles mehr berichtete.

Im Laufe der Zeit gingen mir die Themen aus und ich begann über Gott und die Welt zu schreiben. Seither blogge ich hier beinahe täglich mit grosser Freude über alles was mich bewegt oder ich erlebt habe. Zu meiner grossen Überraschung hat sich mit der Zeit ein treues Grüppchen von Stammleserinnen und -lesern gebildet. Ab und an werden meine Blogs sogar kommentiert, was mich jeweils riesig freut.

Ich setze wie gewohnt alles daran, über Interessantes, Spannendes, Lustiges und Kurioses aus meinem Leben zu schreiben und hätte mächtig 'dä Plausch' wenn weiterhin einige von euch regelmässig hier vorbeischauen würden.

Den damaligen 'Blog der Ringe' lasse ich noch eine Weile hier verlinkt, werde ihn aber zu gegebenem Zeitpunkt entfernen.

Euer Schäri

 

ZSC Jubiläum am Sportweekend

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Veröffentlicht: 08. November 2010
Zugriffe: 2065
Die Reklamationen, meinen vernachlässigten Blog betreffend, häufen sich. Da muss etwas getan werden und prompt gebe ich sofort Gegensteuer. Ich will doch meine geschätzte Leserschaft nicht vergraulen, geschweige denn verlieren. Ihr dürft also gespannt sein, was Euch diese Woche alles erwartet...

Gestern Sonntag hatte ich meinen strengsten Sporttag seit langem. Fussball (Luzern-Basel), Tennis (Rotscher in Basel) und Formel 1 (GP von Brasilien) liefen nonstop über unsere HD Mattscheibe. OK, grösstenteils lief die Kiste einfach, aber wirklich mitverfolgt hat's eigentlich niemand. Hätte ich heute im Pendlerblatt nicht die Überschrift von Vettel's Sieg in Brasilien gesehen, hätte ich nicht gewusst, wer das Rennen gewonnen hat und als Rotscher zu den entscheidenden Schlägen ausholte, stand ich unter der Dusche;-)

Höhepunkt des Weekends war natürlich die Party zum 80. Geburtstag des ZSC im Hallenstadion. Im Vorfeld gab's Hamburger und Bier mit Wildis. Kurz vor Anpfiff wurden ZSC Legenden aus früheren Zeiten (die einen spielten mit dem Z noch auf dem Dolder) aufs Eis gerufen und vorgestellt. Spätestens ab Micheli und Zeiter tobte die Halle, als dann aber als letzter Ari Sulander das Eis betrat, stand auch der letzte der 10'550 Zuschauer und applaudierte ihm zu. Die Halle tobte und skandierte Sulos Namen. Gänsehaut überfiel meinen Körper. Anschliessend wurde eine beeindruckende und im Hallenstadion noch nie da gewesene Choreo aufgezogen. Dann betraten die aktuellen ZSC Spieler die Arena, alle in blauen Retro-Shirts ohne irgendwelche Werbung darauf. Was man als Z-Fan schon im Vorfeld begrüsst hatte, nämlich dass Lugano der Gegner in diesem speziellen Spiel sein wird, bestätigte sich schon bald nach dem Anpfiff. Der ZSC dominierte und nahm die Luganesi auseinander. Schliesslich schaute ein souveräner 6:2 Sieg heraus, wobei der herausragende Owen Nolan ein Tor und drei Assists dazu beisteuerte. Unglaublich war jener Moment, als Nolan freistehend vor dem Tor angespielt wurde, sich umschaute, wem er den Pass zuspielen könnte und sich dann mangels Alternativen dazu entschloss, die Scheibe einfach ins Kreuz des Lugano-Tores zu hämmern. Einmal mehr blitzte die Weltklasse dieses Ausnahmekönners auf und ich hoffe fest, dass er uns bis Ende Saison erhalten bleibt. {easycomments}

Owen Nolan Superstar

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Veröffentlicht: 26. Oktober 2010
Zugriffe: 1657
Heute Abend ist grosse Premiere im Hallenstadion. Owen Nolan, seines Zeichens NHL-Superstar, läuft mit dem ZSC-Shirt in die Halle ein. Ich bin extrem gespannt, wie er sich schlägt und erwarte eigentlich auch einiges von ihm. OK, er ist wohl nicht mehr ganz fit aber das war Krutov damals auch nicht und wir haben ihn in kürzester Zeit in unsere Herzen geschlossen. Gerne hätte ich mir das Schauspiel live angesehen, aber seit gestern Abend macht sich mein Clusti wieder bemerkbar. Wieso? Keine Ahnung, es sei denn, das Raclette vom Sonntagabend war histamintechnisch zu viel für meine Rübe. Egal, es ist momentan noch auszuhalten und bei meinem neuen Job stört es auch nicht mehr so fest, da ich nicht mehr laufend Sorgentelefon spielen muss.

Ich kann mich übrigens noch gut an Owen Nolan erinnern, bin ich doch seinerzeit oft mit ihm auf dem Eis herumgekurvt, auf dem Sega MegaDrive und später auf der Playstation...

Na ja, spätestens am 6. November werde ich Nolan ebenfalls bewundern können. Dann nämlich findet das grosse Jubiläumsspiel zum 80-jährigen Geburtstag des ZSC statt. Dafür habe ich mir nämlich zwei Tickets zum sagenhaften Jubiläumspreis von Fr. 13.60 gesichert;-) Bleibt zu hoffen, dass der NHL-Dinosaurier bis dahin nicht schon die Schnauze voll hat von Zürich.

Hier die beeindruckenden Statistiken des Owen Nolan {easycomments}

Ohnmacht

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Veröffentlicht: 25. Oktober 2010
Zugriffe: 1605
Am Freitagabend erreichte mich die Nachricht, dass in Wetzikon erneut ein Goldschmied überfallen worden sei. Die Hoffnung, dass es diesmal bitte nicht meinen Freund Herbi betreffe, zerschlug sich leider ziemlich rasch. Ein Bericht mit den Fahndungsbildern der beiden Verbrecher war schon bald online. Der Schock bei uns zu Hause sass tief.

Am Samstagabend mussten dann die TeleZüri Zuschauer mit ansehen, wie das Video der Überwachungskamera zeigte, wie Herbi zusammengeschlagen und dazu gezwungen wurde, den vor der verschlossenen Türe stehenden Komplizen ins Geschäft hereinzulassen. Die Bilder über das brutale Vorgehen schockierten! Die Geburtstagsparty bei Wildis geriet für eine Weile ins stocken. Fassungslosigkeit stand in den Gesichtern.

Wie muss es Herbi und seinen Lieben gehen, wenn uns die Bilder schon laufend verfolgen und wir immer wieder daran denken müssen, wie brutal er und seine Angestellte überfallen worden sind? Dies fast genau ein Jahr nach dem ersten Überfall und ausgerechnet einen Tag vor seinem Geburtstag.

Der materielle Schaden ist gross, kann aber versichert und auch wieder hergestellt werden. Wie aber soll man einen solch gemeinen, unvergesslichen Eingriff in die Privatsphäre ein zweites Mal verarbeiten? Ohnmacht, Wut, Rat- und Fassungslosigkeit herrschen!

Lieber Herbi, unsere Gedanken sind bei Dir und Deiner Familie und es tut uns unendlich leid, was Dir und Deiner Angestellten passiert ist. Wir sind sehr froh, dass Dir physisch nicht mehr passiert ist. Bitte meldet Euch bei uns, wenn wir irgendwas für Euch tun können! {easycomments}

iPhone Odysse

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Veröffentlicht: 15. Oktober 2010
Zugriffe: 1534
Es ereignete sich am Mittwoch, während dem Spiel Schweiz gegen Wales. Ich sass mit meiner Ersatzfrau, dem Notebook, vor dem Fernseher und schaute mir den Schweizer 4:1 Sieg an. Synchron verfolgte ich online den Live Ticker des ZSC Sieges in Kloten, schrieb mit Götti Wildi und anderen Freunden SMS hin und her und beäugte die Facebook Aktivitäten anderer. Spät abends erschient plötzlich eine Status Meldung eines ZSC Kollegen. Er habe ein iPhone 3GS zu vergeben, ob jemand Interesse daran habe. Ich meldete mich sofort bei ihm und erkundigte mich nach den Details.

Am folgenden Tag stand ich abends bereits vor seiner Haustüre in Dietlikon und nahm das gepflegte Gerät in Empfang. Es habe definitiv keinen SIM-Lock, weil er es vor einem Jahr direkt im Apple Store und ohne Anbieter-Abo zum Preis von Fr. 1'000.-- gekauft habe.

Ich stürme auf direktem Weg nach Hause, lösche alles auf meinem alten Handy, setze es auf die Werkseinstellungen zurück. Schliesslich will ich, wenn das iPhone mal in Betrieb ist, nichts mehr mit dem alten Teil zu tun haben. Ich schiebe meine SIM-Karte ins iPhone und dieses sagt mir prompt, ich könne nur Notrufe tätigen und iTunes meldet, meine SIM-Karte werde nicht unterstützt. Ich durchforste das Netz nach Lösungen und melde mich schliesslich leicht verzweifelt bei der Sunrise Hotline. Nach 20 Minuten Warteschlaufe kommt eine Dame, welche sich nicht wirklich mit iPhone auskennt und mich an Apple verweist oder einen Besuch im Sunrise Shop empfiehlt.

Am anderen Morgen höre ich im Büro von Kollegen, dass meine SIM wohl zu alt sei und ich eine neue machen lassen soll. Gesagt, getan. Am Nachmittag stehe in der Warteschlange im Sunrise Shop, wo man mir eine neue SIM-Karte erstellt. Zu Hause angekommen, teste ich das Ganze. Das Resultat war das gleiche wie am Vorabend: Meine SIM-Karte wird nicht unterstützt. Ich begebe mich wieder in die Sunrise Warteschlaufe und bekomme zu hören, dass meine SIM OK und aktiviert sei und dass ich mich an Apple wenden soll. Nicht wirklich erstaunt erfahre ich, dass auch die Apple Hotline einen Warteraum hat. Schliesslich bestätigt mir ein freundlicher Herr in Deutschland, dass mein iPhone auf Swisscom gelockt sei. Bei nun genauerem Studieren der Original-Quittung sehe ich, dass dort tatsächlich etwas von Swisscom SIM steht, das Gerät aber effektiv ohne Abo und zum Vollpreis gekauft wurde. Ich schildere das alles meinem Kollegen, dem Verkäufer, per Mail und er setzt sich mit Swisscom in Verbindung. Heute Morgen ruft er mich an und sagt, Swisscom zeige sich kooperativ und würde gegen Vorlage der bei mir zu Hause liegenden Unterlagen das Gerät via Apple entsperren lassen. Das hingegen hätte ich nicht erwartet und bin auf die Fortsetzung gespannt...

Im ganzen Trubel ist fast untergegangen, dass es mein Spielbericht im Blog vom Montag bis auf die Startseite des FC Volketswil gebracht hat;-)

Seht selbst, falls er noch dort ist (sonst ist er im Archiv zu finden): FC Volketswil {easycomments}

Dramatik pur

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Veröffentlicht: 11. Oktober 2010
Zugriffe: 1450
Wow, war das ein Spiel am Samstag! Robin und seine Kollegen der FCV Dd-Junioren traten als Tabellenletzte (6 Spiele, 5 Niederlagen) beim Tabellenersten FC Egg (5 Spiele, 5 Siege) an. Nicht erst nach dem Studium des intensiven Einlaufens der Egger wurde mir Angst und Bange.

Unsere Jungs kämpften nach dem Anpfiff wie die Löwen und wehrten sich gegen die anstürmenden Gegner. Mit einem blitzschnell vorgetragenen Konter gelang ihnen sogar der überraschende Führungstreffer zum 1:0. Der Co-Trainer von Egg machte immer wieder durch Einschüchterungsversuche gegen den Schiri auf sich aufmerksam und wir Eltern zitterten am Spielfeldrand mit unseren Buben mit und atmeten bei jedem gescheiterten Angriff von Egg erleichtert auf. Erst in der zweiten Halbzeit gelang Egg der hochverdiente Ausgleich. Mit diesem Motivationsschub im Rücken belagerte das Heimteam in der Folge unser Tor und unser Goali rettete ein ums andere Mal mit teilweise mirakulösen Paraden. Unser Sturm wurde quasi aufgelöst und alle halfen nach Kräften mit, den einen Punkt nach Haus zu verteidigen. Die Emotionen im nun etwas ruppig geführten Spiel schwappten in der Folge vom Spielfeld auf die Ränge über und einige etwas zu emotionale Eltern mussten vom Trainer beruhigt werden. Böse Zungen behaupteten, bei mir wäre noch Restalkohol vom Vorabend im Spiel, als ich mir mit dem etwas übermotivierten gegnerischen Co-Trainer ein Wortgefecht quer über den Platz lieferte. Dazu muss man wissen, dass ich erst gerade das alljährliche Raclette Essen bei Götti Tom hinter mich gebracht hatte und erst um 04:30 Uhr im Bett angekommen war. Nach gefühlten Stunden pfiff der Schiedsrichter das Spiel endlich ab. Die Gemüter beruhigten sich sofort und wir bejubelten einen verdienten Punktgewinn beim haushohen Favoriten.

Solch nervenaufreibende Spiele bin ich mich eigentlich nur vom ZSC her gewohnt und hoffe meiner Pumpe zuliebe, dass ich das nun nicht jeden Samstag erleben muss. Die FCV Dd-Junioren haben mit diesem Punktgewinn den letzten Tabellenplatz abgegeben und grüssen nun vom 8. Rang. Die Herbstferienpause haben sich die Tschütteler redlich verdient und ich bin auch nicht böse, dass ich nun wieder etwas herunterkommen kann;-) Toll was unser Trainer Philip innert kürzester Zeit aus dieser Truppe herausgeholt hat. Vielleicht sollte sich Ottmar Hitzfeld mal bei ihm melden. Der wäre momentan für jeden Tipp dankbar;-) {easycomments}

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