Mein Blog
Viel Spass und Unterhaltung beim Lesen meines Blogs
Im August 2008 lancierte ich die Aktion Schwümmring. Sie hatte zum Ziel, meine Schwimmringe um die Hüften herum verschwinden zu lassen. Ich führte eine Art öffentliches Tagebuch, in welchem ich über Fortschritte, Rückschläge, Essgewohnheiten, Gewichtsveränderungen und vieles mehr berichtete.
Im Laufe der Zeit gingen mir die Themen aus und ich begann über Gott und die Welt zu schreiben. Seither blogge ich hier beinahe täglich mit grosser Freude über alles was mich bewegt oder ich erlebt habe. Zu meiner grossen Überraschung hat sich mit der Zeit ein treues Grüppchen von Stammleserinnen und -lesern gebildet. Ab und an werden meine Blogs sogar kommentiert, was mich jeweils riesig freut.
Ich setze wie gewohnt alles daran, über Interessantes, Spannendes, Lustiges und Kurioses aus meinem Leben zu schreiben und hätte mächtig 'dä Plausch' wenn weiterhin einige von euch regelmässig hier vorbeischauen würden.
Den damaligen 'Blog der Ringe' lasse ich noch eine Weile hier verlinkt, werde ihn aber zu gegebenem Zeitpunkt entfernen.
Euer Schäri
Diagnose Gluten Unverträglichkeit (Zöliakie)
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Die befürchtete Diagnose Gluten Unverträglichkeit (Zöliakie)
Colitis ulcerosa, Cluster headache, Histamin-Intoleranz, Hausstauballergie und jetzt auch noch die Gluten Unverträglichkeit bzw. Zöliakie. Schon spannend, was sich bei uns zu Hause alles ausbreitet. Diese Seuchen müssen sich bei uns ziemlich wohl fühlen;-) Nun, dann heissen wir unser neuestes Familienmitglied, die Gluten Unverträglichkeit, herzlich willkommen bei den Schäris.
Wie im Internet beschrieben wurde diese chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut nicht direkt, sondern erst nach diversen Untersuchen diagnostiziert. Auslöser für die Abklärungen war eine massive Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Das Resultat war ein akuter Eisenmangel und die Folge eine Eiseninfusion. Der Hartnäckigkeit unserer Kinderärztin verdanken wir es, dass man dem Eisenmangel auf die Spur kommen wollte und nach weiteren, teils sehr anstrengenden Untersuchungen die Borreliose und das Pfeiffersche Drüsenfieber ausschliessen konnte. Die Magendarm-Spiegelung (Endoskopie) im Kantonsspital Winterthur gab schliesslich den entscheidenden Hinweis, indem sie die havarierte Dünndarmschleimhaut ans Tageslicht brachte. Die Dünndarmzotten, welche die Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse, Vitamine und Mineralstoffe für den Körper aufnehmen, waren durch die Gluten (Klebereiweiss in Getreidesorten) schon mächtig in Mitleidenschaft gezogen worden, was wiederum den Eisenmangel erklärt.
Die schlechte Nachricht:
Die Zöliakie bleibt lebenslang!
Die gute Nachricht:
Die Zöliakie lässt sich mit einer Diät und ganz ohne Medikamente behandeln. Zöliakiepatienten unter Diät sind gesund.
Die grössten Umstellungen müssen im Kopf des Patienten (und aktuell noch in jenem der Mutter) und in der Küche stattfinden. Der Gluten freie Toast muss in einem separaten Toaster getoastet werden. Gluten freie Teigwaren dürfen nicht mit der gleichen Kelle umgerührt werden wie herkömmliche Teigwaren. Brot und Teigwaren dürfen nur Gluten freie gekauft und verzehrt werden. Mal eben schnell einen Burger oder Pizza essen gehen ist Geschichte. Vieles ist verboten, es ist aber auch weiterhin vieles erlaubt. So stellen z.B. Früchte, Gemüse, Nüsse, Kartoffeln, Mais, Reis, Milchprodukte und Fleisch keine Gefahr dar.
Da die Zöliakie auf einer genetischen Vorbelastung basiert, wird sich im Laufe der nächsten Wochen die ganze Familie einem Untersuch unterziehen müssen. Mich persönlich würde es ja gar nicht wundern, wenn ich auch diese Seuche noch mit mir mitschleppen würde. Speziell wenn ich die letzten Monate Revue passieren lasse und Symptome wie Müdigkeit und Durchfall lese, dann komme ich mir spontan selbst in den Sinn.
Ich bin sehr gespannt, wie es in Sachen 'Zöliakie' weiter geht und werde hier wohl eine neue Sektion zu diesem Thema einrichten.
Mission accomplished: MCSA!
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Im Mai 2015, kurz nach der bestandenen zweiten von drei Prüfungen, kümmerte ich mich erstmals um das letzte zu bestehende Thema: Configuring Advanced Windows Server 2012 Services. Nach nur zwei Tagen hatte ich die Schnauze voll und gönnte mir eine Verschnaufpause. Ich nahm mir vor, mich nach den Sommerferien auf das letzte Examen vorzubereiten. So ging die Zeit ins Land und es war September. Ich nahm meine Schulnotizen und die Bücher hervor und begann den Inhalt zu studieren. Der komplizierte Inhalt frustrierte mich sehr und immer wieder war ich kurz vor der Aufgabe. Erst anfangs November sagte ich mir, jetzt oder nie! Da mein Voucher für die letzte Prüfung am 18. Dezember ablaufen würde, meldete ich mich spontan für diesen Tag zum Examen an. Fast täglich zwitscherte ich mir in jeder freien Minute den Stoff rein und begann ihn sogar langsam zu begreifen. Obwohl im Geschäft die Hölle los war und ich Mitte Dezember noch eine Woche lang am Kurs für 'Administering System Center 2012 Configuration Manager' sass, gelang es mir irgendwie, mir den Stoff anzueignen. Schliesslich war es soweit, frühmorgens sass ich bei Comicro in Wangen an meinem Prüfungscomputer und sah mich den 61 Fragen gegenüber. Die dafür zur Verfügung stehenden 120 Minuten schöpfte ich nur zur Hälfte aus. Nach knapp einer Stunde, war ich mir meiner Sache sicher und drückte auf den Button 'Abschliessen'. 'Herzlichen Glückwunsch' stand auf dem Monitor vor mir. Yes, dachte ich mir und war nur Sekundenbruchteile später überrascht, wie knapp es schliesslich doch geworden ist. Egal, das war's. Ich bin jetzt nicht nur MCP sondern auch MCSA. Das ist cool und ein bisschen stolz bin ich auf mich;-)

#PrayForParis
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Äs Föteli, ufgnoh vom Robin im April 2015 während sinere Reis mit dä Momo nach Paris. Unvorstellbar, wänn öper vo dine Liebschte plötzlich nie meh hei chunt. #PrayForParis

Time flies
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Die Zeit vergeht wie im Flug. OK, das ist jetzt keine bahnbrechende Entdeckung. Nö, das erlebt ja wohl jeder fast täglich, dass er auf irgendeine Art daran erinnert wird, wie schnell uns die Zeit um die Ohren fliegt. Gerade gestern Abend ist es mir wieder mal in aller Deutlichkeit vor Augen geführt worden, dass ich nur noch älter werde. Im Hallenstadion fand gestern nämlich der Season Opener statt. Mit dem Klassiker ZSC gegen den SCB wurde die neue Eishockey-Saison eingeläutet. Während ich zur Spielzeit zu Hause auf dem Sofa sass und via digitale Medien den Live Ticker verfolgte, sass bzw. stand unser Robin mit einem Kollegen im neu geschaffenen Fansektor in der Halle und feuerte den Z live im Stadion an. Unvergessen sind die Zeiten, als mich meine Mutter jeweils dienstags nach Oerlikon chauffierte und ich alleine irgendwo auf den Sitzbänken im grossen, weiten Rund sass und dem geliebten ZSC zuschaute. Kurz nach dem Abspann ihrer Lieblingsserie Dallas, fuhr Mami wieder vor dem Hallenstadion vor und holte mich ab. Was für ein Service, wenn ich bedenke, dass Robin gestern mit den ÖV erst nach Hause kam, als wir schon schliefen und er heute Morgen bereits wieder seine Spiegeleier briet, als der Rest der Familie kurz nach 06:00 Uhr aus den Federn kroch. Er sei etwas kaputt, antwortete er mir auf die Frage, wie es ihm gehe. Tja, das gehört nun mal dazu, wenn man abends auf die Gasse geht und überhaupt, er hat mit dem 5:3 Startsieg vor über 9'000 Zuschauern einen geilen Match gesehen;-) Und morgen in einer Woche pilgert der alte Mann dann endlich auch wieder mal ins Hallenstadion, zusammen mit Götti Tom. Ich werde am folgenden Morgen wohl auch etwas kaputt sein, aber der wird auf einen Samstag treffen…
Aus aktuellem Anlass ein Nachtrag zum Thema, den ich eben erlebt habe. Ich spreche mit einem Kollegen über eine neue Software, welche bei uns eingeführt wird. Er sagt mir: "Das wird 2016, bis etwas Gescheites daher kommt." Ich antworte geschockt: "Bist Du wahnsinnig, das wird nächstes Jahr produktiv eingeführt." Er schaut mich fragend an. Ich: "Was ist los?" Er: "2016 ist nächstes Jahr."
'Gelobtes Land'
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Noch beim Zähneputzen am Morgen erreicht einen bereits die erste Schaudernachricht. Erneut ist ein Flüchtlingsboot auf dem Mittelmeer gekentert und nur die Hälfte der rund 400 Passagiere hätte gerettet werden können. Mal eben zum Frühstück 200 Tote. Man nimmt's hin, als wäre es das Normalste auf Erden. Noch am Vormittag ist dann online zu lesen, dass im gestern auf der österreichischen Autobahn entdeckten Transporter eines Schlepperringes über siebzig Männer, Frauen und Kinder den Tod fanden. Menschen werden wie Vieh transportiert. Egal ob auf dem Boot oder im Transporter. Diese Menschen nehmen alles in Kauf, in der Hoffnung, in eine bessere Welt zu gelangen, wenn sich das Tor öffnet. Für die meisten von ihnen, öffnet sich das Tor aber nie. Sie sterben den schlimmeren Tod als Vieh. Unglaublich, unvorstellbar. Und als ob das alles nicht genug wäre, sind jene, welche das 'Gelobte Land' erreichen, alles andere als willkommen. In Ungarn wurde in Windeseile ein Stacheldraht entlang der gesamten Grenze zu Serbien aufgebaut. OK, das kann man noch so verstehen, dass die Menschströme irgendwie gebündelt werden sollen. Die aktuellen braunen Tendenzen, vor allem in Deutschland zu beobachten, machen mir jedoch Angst. Ich weiss zum Glück nicht, wie es damals zu Zeiten des Nationalsozialismus abgegangen ist, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dessen Ursprung könnte ähnlich ausgesehen haben. Das muss gestoppt werden und ich bin guten Mutes, dass es Deutschland diesmal besser macht. Einfach wird das aber nicht, wenn ich mir die Bilder der ARD Tagesschau der letzten Tage vor Auge führe. Jetzt ist die EU Politik gefordert. Vielleicht müsste mal die eine oder andere Milliarde gesprochen werden. Wenn's um Griechenland geht, scheint die Kohle ja auch locker zu sitzen.
Ganz toll finde ich Auftritte oder Statements von Prominenten wie zum Beispiel Til Schweiger in den letzten Tagen oder den Toten Hosen letzten Samstag beim Konzert im Letzigrund, wo ganz klar Stellung bezogen wird. Nur schon beim Song 'Europa' läuft es mir jedes Mal eiskalt den Rücken runter. Beim Song 'Willkommen in Deutschland', welchen die Hosen schon vor sage und schreibe 25 Jahren geschrieben haben, skandieren die Fans zum Schluss regelmässig 'Nazis raus!' (in diesem Video ab 03:30 Min. zu hören). Der Song ist aktueller denn je. Hühnerhaut macht sich breit. Nehmt euch die Zeit und hört rein.
Aktuellstes Beispiel von Promis, welche klar und deutlich Stellung beziehen, sind Joko und Klaas. Die beiden Moderatoren scheuen sich nicht davor, im besten Fall nur Fans zu verlieren und weil ich mit jedem Wort ihrer Videobotschaft einverstanden bin, teile ich sie nicht nur auf Facebook, sondern auch hier.
