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Mein Blog

Viel Spass und Unterhaltung beim Lesen meines Blogs

Im August 2008 lancierte ich die Aktion Schwümmring. Sie hatte zum Ziel, meine Schwimmringe um die Hüften herum verschwinden zu lassen. Ich führte eine Art öffentliches Tagebuch, in welchem ich über Fortschritte, Rückschläge, Essgewohnheiten, Gewichtsveränderungen und vieles mehr berichtete.

Im Laufe der Zeit gingen mir die Themen aus und ich begann über Gott und die Welt zu schreiben. Seither blogge ich hier beinahe täglich mit grosser Freude über alles was mich bewegt oder ich erlebt habe. Zu meiner grossen Überraschung hat sich mit der Zeit ein treues Grüppchen von Stammleserinnen und -lesern gebildet. Ab und an werden meine Blogs sogar kommentiert, was mich jeweils riesig freut.

Ich setze wie gewohnt alles daran, über Interessantes, Spannendes, Lustiges und Kurioses aus meinem Leben zu schreiben und hätte mächtig 'dä Plausch' wenn weiterhin einige von euch regelmässig hier vorbeischauen würden.

Den damaligen 'Blog der Ringe' lasse ich noch eine Weile hier verlinkt, werde ihn aber zu gegebenem Zeitpunkt entfernen.

Euer Schäri

 

Mir sind Meischter!

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Veröffentlicht: 22. April 2014
Zugriffe: 2547

Mir sind Züri! Mir sind Meischter!‎

Aus und vorbei, die Hockeysaison hat ein unerwartet schnelles Ende genommen. Der Klub unserer Herzen, der ‎ZSC, überfährt die Tiefflieger aus Kloten im Finale in vier Spielen und feiert seinen achten Schweizermeistertitel! ‎Jetzt aber der Reihe nach.‎

Am Gründonnerstagabend pilgerten wir mit der ganzen Familie nach Oerlikon. Finalspiel Nr. 3 zwischen dem ‎ZSC und den Klötis stand auf dem Programm. Im Foyer des Hallenstadions trafen wir jene Freunde, welche wir ‎immer antreffen und tranken mit ihnen unser erstes Bier. Völlig unerwartet traf ich hingegen auch noch unseren ‎Götti Tom. Wir verabredeten uns für ein Siegesbier nach dem Spiel in der Bar oben. Kurz vor Anpfiff bezog ich ‎mit den Buben unsere Plätze in der Nordkurve links in der untersten Reihe. Man ist dort nahe am Geschehen, ‎sieht zwar nicht ganz alles, kommt dafür laufend im Fernsehen;-) Dodo gesellte sich etwas später zu uns. Sie ‎schloss in der Menge noch kurz ihren Ricardo Deal ab, in dem sie dem Käufer sein neues iPhone ZSC Cover ‎persönlich übergab. Dem Anpfiff folgte vor 11'200 Zuschauern in der ausverkauften Halle eine einzige Party. ‎Wir sangen und feuerten den Z lauthals an. Der ZSC schoss Tore bei Gleichstand, in Überzahl und sogar in ‎Unterzahl. Schliesslich schickten die Stadtzürcher den Erzrivalen mit 5:2 nach Hause. Die Serie stand nun ‎bereits bei 3:0 Siegen für den ZSC. Wir liessen uns im johlenden Mob zur Bar treiben und trafen dort weitere, ‎gut gelaunte Freunde und sogar Arbeitskollegen. Bis nach Mitternacht (Götti Tom gratulierte mir als erster zum ‎Geburtstag;-)) feierten wir diesen wunderbaren Sieg und fuhren schliesslich happy mit der S-Bahn nach Hause.‎

Am Freitag waren wir alle etwas angeschlagen, aber für den späteren Nachmittag hatten wir unsere Familie zur ‎Geburtstagsfeier eingeladen. Es galt also, keine Schwäche zu zeigen. Wir assen, tranken und feierten ‎zusammen und erlebten einen friedlichen und schönen Abend. Ganz so traurig war ich allerdings nicht, als uns ‎die letzten Gäste in den ersten Stunden des Samstags verliessen;-) Ich musste dringend Schlaf tanken, ‎schliesslich hiess die nächste Station am kommenden Abend bereits wieder Hallenstadion. Der ZSC ‎organisierte für das vielleicht schon entscheidende vierte Finalspiel in Kloten ein Public Viewing im ‎Hallenstadion. Unsere Buben entschieden sich diesmal dafür, zu Hause zu bleiben und das Spiel im Fernsehen ‎zu schauen. So kaufte ich uns und Götti Tom drei Tickets und schon bald waren wir mit der S-Bahn wieder ‎unterwegs Richtung Oerlikon. Vor der Chad Silver Statue trafen wir uns mit Tom. Wir liefen in den Innenraum der ‎Halle, wo das ganze Eis abgedeckt und mit Tischen und Bänken vollgestellt war. Gegen knapp 19:30 Uhr war ‎schon kein Tisch mehr frei. Zum Glück haben uns Klein, Mike und Co. drei Stühle im unteren Bereich des ‎grossen, weiten Runds besetzt. Wir besorgten uns die ersten Bierreserven und warteten gespannt auf den ‎Anpfiff im Kuhstall zu Kloten. Wie es mittlerweile bekannt ist, musste es der Regisseur des Spiels wieder ‎speziell spannend machen. Die Klötis gingen schon bald 1:0 in Führung. Wir spielten besser, aber die Tore ‎fielen nicht. Im Gegensatz zu anderen Spielen war ich aber nicht mehr ganz so nervös. Ich war mir ganz sicher, ‎dass wir dieses Spiel gewinnen würden. Endlich! Im dritten Drittel gelang Chris Baltisberger der hochverdiente ‎Ausgleich. Der ZSC powerte weiter, musste aber doch in die Verlängerung. Auch dort hätte die Entscheidung ‎fallen können. Aber nein, der Showdown sollte erst im Penaltyschiessen fallen. Nilsson trifft (der trifft immer), ‎Lemm gleicht aus. Scheisse! Im 1 gegen 1 läuft Lemm nochmals an und scheitert. Da war er, der Meisterpuck. ‎Unser Überpenaltyschütze Robert Nilsson drehte beim Mittelpunkt seine Runden und grinste fröhlich ins weite ‎Rund. Wir trauten unseren Augen nicht. Wie kann man bei einem derart wichtigen Penalty so unbelastet grinsen? ‎Nilsson lief an, schnappte sich die Scheibe, täuschte vor Gerber kurz nach links an, drehte wieder nach rechts ‎und hob die Scheibe Backhand über die Fanghand des Klöti Goalis. Jetzt brachen alle Dämme. Meine ‎persönlich fünfte ZSC Meisterfeier konnte beginnen. Wir schrieen, jubelten, sangen und umarmten uns im ‎Sekundentakt. Schon bald war das Rauchverbot inoffiziell aufgehoben und die Nebelwaden in der Halle ‎erinnerten an frühere Zeiten. Es floss Bier in rauen Mengen, ich drehte meine einsamen runden in den ‎Katakomben der Halle und traf alle paar Meter auf ein bekanntes Gesicht. Man fiel sich in die Arme, stiess ‎zusammen auf den Titel an und schwärmte sich gegenseitig vor, wie geil dieser Sieg doch gewesen sei. ‎Schliesslich ging man wieder seinen Weg und traf auf das nächste überglückliche Gesicht. In der Halle drinnen ‎wurde weiter Stimmung gemacht und als dann gegen 01:30 Uhr die Mannschaft endlich erschien, gab es kein ‎Halten mehr. Jeder einzelne Spieler schwenkte den Pokal der tobenden Menge entgegen und richtete ein paar ‎Worte an die Fans. Unsere Freunde verabschiedeten sich langsam einer nach dem anderen, während Dodo und ‎ich dem Treiben noch länger beiwohnten. Kurz vor drei Uhr bestiegen wir unseren Nachtzug, wobei ich keinen ‎grossen Widerstand geleistet hätte, hätte Dodo noch einen Abstecher ins Cheyenne Pub machen wollen. Dort ‎habe ich schon 2008 zusammen mit dem Team eine rauschende Party gefeiert. Spätestens als wir am ‎Ostersonntag nach Mittag aufwachten, war mir klar, wie gut dieser Entscheid war, beizeiten nach Hause zu ‎fahren.‎

Der ZSC ist zum achten Mal Schweizer Meister geworden und bei fünfen dieser Meisterfeiern war ich live dabei. ‎Wie geil ist das denn?! Meischter, Schwiizer Meischter!!!‎

 

Wie der Vater so der Sohn?

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Veröffentlicht: 10. April 2014
Zugriffe: 1228

Letzten Montag verbrachte Robin, mangels Schnupperlehrstelle für diesen einen Tag, die Schule bei einem ‎Ersatzlehrer. Der Zufall wollte es, dass unser Grösster zu Jürg König eingeteilt wurde. Ja genau, Robin ging ‎einen Tag lang zu meinem Sekundarlehrer in die Schule. Robin berichtete am Abend von einem coolen Lehrer, ‎welcher die Sachen sehr gut erkläre. Als sich Robin am Morgen vorstellte, habe Herr König gesagt, er hätte ‎schon einmal einen Schärer unterrichtet, Martin Schärer. Robin gab ihm zu verstehen, dass dies sein Vater sei. ‎Herr König meinte darauf, er hoffe, dass Robin nicht so schlimm sei, wie sein Vater damals. Ich sei doch ein ‎paar Mal vor der Türe draussen gewesen. Ja bravo, meine Vorbildfunktion ist ruiniert;-)‎

 

Fieber

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Veröffentlicht: 10. April 2014
Zugriffe: 1070

Das Fieber hat mich voll im Griff!

Lange hat es mich nicht wirklich erreicht, aber jetzt hat es mich wieder voll erwischt. Der Puls ist erhöht, die ‎Füsse sind kalt, die Beine vibrieren unter dem Pult nervös auf und ab, auf dem Pult liegen Barthaare, ich bin ‎völlig aufgedreht kann den Feierabend kaum mehr erwarten. Jawohl, da ist es wieder, das Playoff Fieber. Der ‎ZSC spielt heute Abend im Hallenstadion das alles entscheidende 7. Spiel im Halbfinale gegen Servette. Der ‎Sieger zieht ins Finale gegen die Klötis ein, der Verlierer fährt per sofort in die Ferien. Eine Ausgangslange, wie ‎man sie als ZSC Fan schon oft erlebt und noch öfter anschliessend gefeiert hat, an die man sich aber nicht ‎richtig gewöhnt. Die Nerven liegen blank. Unvorstellbar, wie ich das heute in der Halle überstehe. ZSC, suscht ‎gar nüt!‎

 

Cliffhanger

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Veröffentlicht: 03. April 2014
Zugriffe: 1062

Cliffhanger - Cliff lässt meine Mutter hängen!‎

1964 und 1965 erhielt er den Goldenen Bravo Otto und 1995 wurde er von der Queen zum Ritter geschlagen. ‎Wow, wer das geschafft hat, muss erstens alt sein und zweitens einiges geleistet haben. Bei Titeln wie 'We ‎don't talk anymore, Dreamin' oder dem uralten Kracher 'Lucky Lips (Rote Lippen soll man küssen) brachte ‎meine Mutter die Boxen ihrer Stereoanlage jeweils an ihre Grenzen. Ja, der Sir hat mich durch meine Kindheit ‎begleitet. So schien es mir nur logisch, dass wir uns den alten Herrn mal in Natura anschauen. Gross ‎angekündigt wurde seine Europa Tournee 'Still Reelin' And A-Rockin'' und prompt habe ich uns zwei tolle Plätze ‎im Hallenstadion gesichert. Anfangs dieser Woche nun der Schock. Per Mail wurde mir mitgeteilt, dass die ‎ganze Tour abgesagt werden musste und es keine Ersatzveranstaltung geben werde. So habe ich die Tickets ‎zurück geschickt und bin jetzt auf der Suche nach einer Alternativveranstaltung. Was auch immer zur Absage ‎geführt hat, eines Sirs ist das nicht würdig. OK, für mich hält sich die Enttäuschung in Grenzen, aber meine ‎Mutter hat sich doch sehr auf das Konzert gefreut. Sir Cliff Richard, du lässt meine Mutter einfach hängen. ‎Schwach! Vor allem wo ich jetzt auf deiner Webseite sehe, dass nur das Konzert in Zürich abgesagt wurde.‎

 

Alles für den Arsch!?

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Veröffentlicht: 06. Februar 2014
Zugriffe: 1105

Die Skiferien stehen vor der Türe und wie mein Arzt letzthin richtig bemerkte, bin ich etwas untertrainiert. Ich ‎kann es nicht verantworten, so auf die Skier zu stehen. Meine Oberschenkel würden schon nach wenigen ‎Fahrmetern brennen und ich würde röcheln wie eine ausrangierte Dampflok. Wo bliebe da der Fahrspass? ‎Hmm, da muss ich wohl das letztjährige Programm aus der Mottenkiste holen. Jawohl, ich strample mir auf ‎dem Hometrainer einen Wolf. Wie gewohnt, mache ich das im Wohnzimmer vor dem Fernseher und halte dabei ‎den PS3 Joystick in Händen. Während ich physisch auf dem Velo trampe und vor mich hin schwitze, laufe, ‎fahre, fliege und schiesse ich virtuell in Los Santos umher und mache in GTA V alles, was im realen Leben ‎verboten ist. Ehrlich, ohne zu spielen, würde ich das Getrampe nicht durchhalten. Mit dieser Ablenkung aber ‎geht's recht gut. So fahre ich fast täglich eine Stunde und die Zeit würde wie im Fluge vergehen, wäre da nicht ‎ein einziges, ziemlich grosses Problem. Der Sattel. Oder ist's mein Arsch? Glaube ich Dodo, muss es ein ‎lustiges Schauspiel sein, mir auf dem Velo beizuwohnen. Nach spätestens einer halben Stunde schmerzt mein ‎Hinterteil dermassen, dass ich mächtig vor mich hin zu fluchen beginne. Ich habe mittlerweile schon vieles ‎probiert, aber irgendwie ist mein Hintern nicht Velosattel kompatibel. Wir haben schon einen anderen Sattel ‎montiert und dies wieder rückgängig gemacht, ich habe mich auf eine Wolldecke gesetzt, auf ein Badetuch und ‎gestern gar auf ein ausrangiertes Gesundheitskissen. Ein Königreich für einen Tipp, wie sich mein Hinterteil auf ‎einem Velosattel wohlfühlen kann. In diesem Sinne hoffe ich, dass trotzdem nicht alles für den Arsch ist;-)‎

 

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