Mein Blog
Viel Spass und Unterhaltung beim Lesen meines Blogs
Im August 2008 lancierte ich die Aktion Schwümmring. Sie hatte zum Ziel, meine Schwimmringe um die Hüften herum verschwinden zu lassen. Ich führte eine Art öffentliches Tagebuch, in welchem ich über Fortschritte, Rückschläge, Essgewohnheiten, Gewichtsveränderungen und vieles mehr berichtete.
Im Laufe der Zeit gingen mir die Themen aus und ich begann über Gott und die Welt zu schreiben. Seither blogge ich hier beinahe täglich mit grosser Freude über alles was mich bewegt oder ich erlebt habe. Zu meiner grossen Überraschung hat sich mit der Zeit ein treues Grüppchen von Stammleserinnen und -lesern gebildet. Ab und an werden meine Blogs sogar kommentiert, was mich jeweils riesig freut.
Ich setze wie gewohnt alles daran, über Interessantes, Spannendes, Lustiges und Kurioses aus meinem Leben zu schreiben und hätte mächtig 'dä Plausch' wenn weiterhin einige von euch regelmässig hier vorbeischauen würden.
Den damaligen 'Blog der Ringe' lasse ich noch eine Weile hier verlinkt, werde ihn aber zu gegebenem Zeitpunkt entfernen.
Euer Schäri
Hirngymnastik
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Uff, erst drei von siebenundzwanzig Schulabenden liegen hinter mir und mein Hirn raucht schon. Ich wusste ja, dass es hart werden wird, nach einem Arbeitstag noch 4 Stunden ins Schulzimmer zu sitzen und doch bin ich überrascht. Ich kämpfe dort nicht wie erwartet mit der körperlichen Müdigkeit. Nein, ich bin hochkonzentriert und motiviert bei der Sache aber nach 21:00 Uhr wird die Auffassungsgabe jeweils etwas träge, ich schreibe nicht mehr ganz so konzentriert mit und sehne den Feierabend herbei. Ich bin wohl mit einer Ausnahme der älteste im Schulzimmer und doch komme ich gut mit und muss auch regelmässig meinen Banknachbarn unterstützen;-) Gestern erlebte ich mein persönliches Highlight, als der Lehrer meine Doku entdeckte. "Wow, vorbildlich", meinte er und dafür könnte ich Geld von meinen Klassenkameraden verlangen. Haha, Schäri der Doku-König schlägt wieder zu. Jetzt muss das ganze Material einfach noch ein fixes Plätzchen in meinem angegrauten Oberstübchen finden und sich dort niederlassen, zumindest bis ich die drei Examen hinter mich gebracht habe. Begriffe wie Remote Server Administration Tools (RSAT), W2K12 R2 Server Core, WDS, Roles and Features, Active Directory, Directory Service Restore Mode (DSRM), Flexible Single Master Operations (FSMO), Domain, Forest, IFM, OU, GPO, IGDLA, Offline Domain Join und viele mehr sorgen auf jeden Fall für mächtig Betrieb hinter meiner Stirn, wenn ich abends nach der Schule im Bett liege und einschlafen sollte. Und dabei ist eines sicher, es wird nicht bei diesen paar Stichworten bleiben und dass die drei fetten Bücher in Englisch verfasst wurden macht es nicht einfacher;-) Anyway, es macht Spass wieder mal auf eine etwas andere Art gefordert zu werden.
Ein cooles Volk, die Amis
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Schon oft, vorzugsweise jeweils nach unseren USA Ferien, habe ich mir vorgenommen, ein Loblied auf die Amerikaner zu schreiben. Aber irgendwie sind mir nie die richtigen Worte über die Tastatur geflutscht. Nun ist im Tagi der folgende Artikel erschienen und der bestätigt viele meiner Erfahrungen während allen unseren mittlerweile fast unzähligen Aufenthalten in den Vereinigten Staaten von Amerika.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Wie-ich-lernte-die-Amis-zu-lieben/story/29651610
Ich gebe es zu, ich hätte es nicht besser schreiben können;-) Genau aus diesen im Artikel erwähnten Gründen bin ich seit meinen ersten Ferien in den Staaten anno 1994 Fan vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten und zwar nicht nur vom Land, sondern eben auch von den Einheimischen. Ich bin bekanntlich eher der schriftliche Kommunikator, aber die offene Art der Amis, auf Fremde zuzugehen, zu grüssen, einen kurzen Schwatz zu halten, einfach nur zu fragen woher man komme oder schnell einen Spruch fallen zu lassen, ist extrem erfrischend und macht einfach Spass. Wir zugeknöpften Schweizer können uns eine ganz grosse Scheibe von den Amis abschneiden.
Übrigens, auch die Kommentare zum Text sind lesenswert.
Oberstufenkids
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An den Kindern sieht man, wie die Zeit vergeht. Immer wieder der gleiche Spruch, aber er trifft nun mal den Nagel auf den Kopf. Gerade eben sind unsere Jungs nach dem Kindergarten eingeschult worden, schon trat Robin in die Oberstufe über und heute, ja heute ist Noahs letzter Schultag in der 6. Klasse. Er folgt nun Robin ins Lindenbüel, dort wo bereits ihre beiden Eltern zur Schule gegangen sind. Sie werden sogar beide einzelne Fächer bei Jürg König besuchen. Er war mein Sekundarlehrer.
Robin isst in diesem Moment Pizza im Schulzimmer und feiert mit seiner Klasse den letzten Schultag in der 2. Sek A. Er verabschiedet sich von der 2. Sek. mit einem Bombenzeugnis. Wie oft haben wir ihn ermahnt, dass genau dieses Zeugnis für die Lehrstellensuche sehr wichtig sei und dann sowas. Die Berufsberaterin meinte diese Woche, mit einem solchen Zeugnis mache es Spass eine Lehrstelle zu suchen.
Noah hat heute mit seiner 6. Klasse ausgiebig gefrühstückt und zum Abschied haben sie ihrer Lehrerin ein tolles Geschenk überreicht. Er schliesst die 6. Klasse mit einem sehr guten Zeugnis ab und ist gewappnet für die Sek A.
Wir sind stolz auf euch Jungs!
Jetzt stehen erst mal fünf Wochen Schulferien vor der Türe. Aber schon bald fahren die beiden gemeinsam ins Oberstufenschulhaus. Wie doch die Zeit vergeht!
DSLR: Aller Anfang ist schwer
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Spiegelreflexfotografie: Aller Anfang ist schwer
Ich fotografiere für mein Leben gern. Wenn es irgendwie geht und nicht gerade ausdrücklich verboten ist, habe ich bei jeder Hundsverlochete die Digicam auf Mann. Ich schiesse Fotos, weil ich irgendwie das Gefühl habe, alles festhalten zu müssen und weil ich Spass daran habe. Die Bilder werden dann am PC ausgemistet, beschriftet und fein säuberlich auf dem NAS abgelegt. Je nach Anlass, lade ich noch ein paar auf Facebook hoch oder sie schaffen es gar in die Galerie hier auf schaeri punkt ceha. Immer wieder habe ich mit der Anschaffung einer Spiegelreflexkamera geliebäugelt. Immer wieder habe ich mich nach dem perfekten Set mit Body und Objektiv umgesehen. Immer wieder habe ich mich für die bequeme Variante, also eine System- oder Reisezoomkamera entschieden. Manuelle Einstellungen sind zwar schön und gut, aber möchte ich das wirklich? Will ich nicht einfach die Kamera die ganze Arbeit machen lassen und mich nur auf die Wahl des Bildausschnittes konzentrieren? Nein, habe ich mir neulich gedacht und mich wieder mal im Internet und vor Ort in den Geschäften umgesehen. Nachdem ich mich auf zwei Modelle eingeschränkt hatte, holte ich mir Tipps bei einem Freund. Er ist der ZSC Hoffotograf und schiesst bei jedem Spiel tolle Bilder. Er muss es wissen und ja, er gab mir die letzten, entscheidenden Tipps. Nun habe ich mich also endlich gegen das bequeme Teufelchen auf meiner Schulter durchgesetzt und mir die Canon EOS 700D für den Einstieg in die Spiegelreflexfotografie gekauft.
Gross war meine Freunde, endlich wieder eine richtige Kamera in Händen zu halten. Ich hatte mit der Systemkamera DMC-FZ50EG-K von Panasonic zwar schon mal ein ähnliches Gerät, welches vor acht Jahren genau soviel kostete wie jetzt die DSLR und vor wenigen Tagen für immerhin noch 100.-- Franken über den Ricardotresen gegangen ist, aber jetzt besitze ich eine Spiegelreflexkamera. Cool! Fast so gross wie die Freude über die Kamera, war die Ernüchterung beim Betrachten meiner ersten Fotos am PC Monitor. Ups, alles unscharf und wenn etwas scharf war, dann nicht das Objekt der Begierde. Der Hafenkran war ebenso unscharf, wie das Knie Zelt und die Natispieler. So kontaktierte ich wieder meinen Fotografenfreund und der lachte nur. Es käme ihm alles sehr vertraut vor und das erinnere ihn an seine Anfänge vor sieben Jahren. Frei nach dem Motto 'Aller Anfang ist schwer' habe ich mir nun im Internet zusätzliche Tipps geholt, mir das 300-seitige Handbuch schon zweimal durchgesehen und mir die wichtigsten Erklärungen zu Blende, Verschlusszeit, ISO etc. notiert und immer führe sie mir immer wieder vor Augen. Mittlerweile habe ich begriffen, dass ich nun der Boss bin und der Kamera sagen muss, was sie zu tun hat. So gehe ich immer wieder mal auf Fotosafari, fotografiere das gleiche Objekt mit verschiedenen Einstellungen und schaue mir zu Hause die Ergebnisse an. Ich kann nicht behaupten, dass ich es schon im Griff hätte, aber die Fotos werden immer besser. Die nächsten Tests stehen schon bald ins Haus. Am Freitag werde ich nach der Arbeit dem Flugplatz Dübendorf einen Besuch abstatten. Die feiern dort nämlich ihr 100-jähriges Bestehen. Am Wochenende findet das Schülerturnier statt und dort kommt die nächste grosse Herausforderung auf mich zu: Sportaufnahmen, Fotos von sich bewegenden Motiven. Wenn man es im Griff hat, dann werden die ganz toll. Sollten also innert nützlicher Frist keine Fotos auf Facebook oder hier in der Galerie auftauchen, dann brauche ich wohl noch etwas Zeit...
Fan sein dagegen sehr!
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Bereits am morgen früh deutete alles auf einen gelungenen Tag hin. Schliesslich feierte unser Jüngster seinen Geburtstag und am Abend würde die Schweiz auf Brasilianischem Boden zum zweiten Mal für Furore sorgen. Ja stimmt, der erste Match war nicht das gelbe vom Ei, aber der Lastminute Sieg gegen Ecuador liess uns Fans über so manches grosszügig hinwegsehen. Selbst ich, sonst eher kritischer Nati-Fan, vertrat die Meinung: "Hauptsache das erste Spiel gewonnen. Die Steigerung wird folgen." So begab ich mich also nach der Geburtstagsfeier nach Glattbrugg, wo ich mit glatten Freunden einen, wie sich später herausstellen sollte denkwürdigen, Grill- und Fussballabend verbrachte. Achtung, fertig, los und die Schweiz lag mit 0:2 hinten. Bei den Toren bis zum 0:5 sassen wir längst wieder draussen auf der Terrasse und frönten dem geselligen Beisammensein. Hätte ich dieses Debakel nicht mit meinen Freunden zusammen schön trinken können, ich wäre für mindestens 48 Stunden im tiefsten Depressionssumpf versunken. Dank Freunden, Bier, Caipirinha und Grappa verkam das schlechteste Nati-Spiel aller WM-Zeiten zur Karikatur und jeder einzelne Spieler zur Zielscheibe böser Sprüche und hämischem Gelächter. Erst am darauffolgenden Samstag wurde mir richtig bewusst, was mir, nein was uns die Nati mit dieser 2:5 Niederlage angetan hatte. Diese lauffaulen (selbst Kubi wäre allen um die Ohren gesprungen), disziplinlosen, talentfreien, frisierten, rasierten und tätowierten Geldscheffler gaben sich (wen interessiert es?) aber auch uns Fans der Lächerlichkeit preis. Noch nie hat mir persönlich eine Nati Niederlage so wehgetan. Die Schmach gegen Luxembourg im Letzi? Strellers Penalty Züngler an der WM in Deutschland? Alles Weichspüler gegen diese Klatsche der Franzosen.
Wie soll's nun weiter gehen? Am Mittwoch in der Tropenhölle von Manaus muss ein Sieg gegen Honduras her. Egal wie, aber ich will die Jungs rennen, kämpfen, schwitzen und nach Wasser lechzen sehen. OK, gut spielen, hinten dicht machen, über die Flügel angreifen und anständige Flanken, Freistösse und Eckbälle treten, müssten sie auch noch. Das Erreichen der Achtelfinals wäre zwar cool, aber erstens sind wir nun auf fremde Hilfe angewiesen und zweitens war mir dieses Ziel vor dem Frankreich Spiel noch wichtiger. Sollen doch bitte Teams in der KO-Phase spielen, die es verdient haben und auf dem Platz etwas zu bieten im Stande sind. Lieber Costa Rica zusehen wie sie Rotz und Wasser schwitzen, als unseren gestylten Natispielern in ihren Muscle-Shirts, wie sie eine Flanken- und Fehlpassorgie feiern.
Ja, ich bin sauer und zwar so richtig. Nichts desto trotz werde ich am Mittwoch bereit sein und die Nati vor dem Fernseher anfeuern. Sie haben es in den eigenen Händen, sich mit uns Fans wieder zu versöhnen, dazu müssen sie sich aber auf dem Platz zerreissen. Zudem geht's auch noch um einen anständigen Abschied von Ottmar Hitzfeld. Hopp Schwiiz!
